Protokoll der Mitgliederversammlung

der Studentischen Segelvereinigung Wuppertal e.V.

am 26.04.2016 im Wupperstübchen der Uni-Kneipe

Anmerkungen außerhalb des Protokolls erscheinen in kursiver Schrift und Wahlen und Abstimmungen werden in eckigen Klammern wie folgt dargestellt: [Ja/Nein/Enthaltung]

Anwesende

Vorstand: Patrick R

Vollmitglieder: Thomas R, Lukas P, Max J, Detlef P, Eckhard S, Patrick R, Ludger B, Andreas E, Christian D, Christian (Lemmi) L, Frank B, Volker J, Dietmar J, Peter G

Optimitglieder:- keine -

Gäste: - keine -


TOP 0 Regularien

  1. Patrick leitet und eröffnet die Sitzung gegen 20:45 Uhr. Die form- und fristgerechte Einladung und somit Beschlussfähigkeit der Versammlung wird festgestellt. Die Tagesordnung wird gemäß der Einladung übernommen, jedoch um folgende Punkte, (beantragt durch Peter per Email vor der MV) ergänzt:

    - Marot: Stand der Dinge, durchgeführte Arbeiten, weitere Arbeiten

    - Ausbildung 2016 Stand und Planung
    a) SBF-Binnen b) SBF-See , SKS, SSS...
    - Vereinsfinanzen, zukünftige Planungen (Beschluss MV2015-10-13 TOP 2.2)
    All diese Punkte sollen unter TOP 6 Verschiedenes eingefügt werden.

  2. Peter erstellt das Protokoll.

  3. Das Protokoll der letzten MV wird nicht behandelt.


TOP 1 Nutzungsregelung Marot

Zur Nutzung der Vereinsyacht sollen die vorliegenden Ordnungen, a) Allgemeine Nutzungsbedingungen, b) Gebührenordnung und c) Skippervertrag nunmehr umgesetzt und strikt beachtet werden. Auch auf das entstehende Handbuch zur Marot und die Wartungs- und Übergabe-Checklisten wird verwiesen.

Das Verfahren zur Nutzung der Fahrtenyacht wird nochmals kurz dargelegt und zur Abstimmung gestellt:

Vereinsmitglieder, die die Yacht nutzen wollen, müssen sich aktiv an den Vereinsarbeiten beteiligt haben. Die Kaution ist zuerst zu hinterlegen, dann kann der erforderliche Skippervertrag mit dem Vorstand abgeschlossen werden. Dann kann die Nutzung erfolgen unter Beachtung aller weiteren Regelungen u.a. auch der Pflicht zur Führung des Logbuches mit den geforderten Mindestangaben, sowie Pflicht zur Ausfüllung aller Checklisten und Übergabeprotokolle, sowie der zu erfolgenden Abrechnung von Chartergebühren und Auslagen innerhalb von 2 Wochen nach Törnende.

Unmittelbar nach Törnende ist das Übergabeprotokoll mit allen relevanten Informationen an die Yachtkoordination zu senden. Für Checklisten und Übergabeprotokolle sind die entsprechenden Vorlagen zu verwenden. Einzelheiten sind den o.a. Ordnungen zu entnehmen. Weiter sind die Skipper angehalten immer auf dem neuesten Stand bez. der Ordnungen und Reglungen zu sein und diese zu beachten.

Entsprechende Abstimmung: [10/0/4] somit angenommen.

Es wird nochmal festgestellt, dass die nunmehr mehrfach beschlossenen Regelungen und Ordnungen bereits seit Jahren vorliegen und auch in MVs behandelt wurden, weitestgehend die Abläufe auch entsprechend eingehalten wurden, insgesamt aber unverständlich ist warum diese (insbes. z.B. der Skippervertrag) bis heute nicht durchgreifend umgesetzt wurden.


TOP 2 Neuwahl des Kassenwartes

Der auf der Sitzung vom 13.10.2015 gewählte Kassenwart Detlef hat, unmittelbar nach seiner Eintragung beim Notar, dem Vorstand gegenüber seinen Rücktritt zum 08.04.2016 erklärt, (s. Mitteilung Vorstand vom 12.04.2016 per Email-Liste).

Es folgt eine Diskussion ob ein solcher Rücktritt zulässig ist, ob der vorherige Kassenwart (Thorsten).entlastet wurde, was „Entlastung“ überhaupt bedeutet, ob und wie wer für was haftet und vieles mehr. Es werden weiter Mutmaßungen angestellt warum und wieso das Amt auf diese Art niedergelegt wurde. Der anwesende ehemalige Kassierer beruft sich auf sein Rücktrittsschreiben an den übrigen Vorstand und möchte dazu nicht weiter Stellung nehmen.

Der vor dem zurückgetretenem tätige Kassenwart Thorsten hat die Geschäfte noch bis zum Wochenende vor der Sitzung geführt und sämtliche Unterlagen und Kontokarten an Lemmi übergeben, der diese an den Vorstand weitergeben soll. Dabei wurde Lemmi noch auf einige Punkte hingewiesen, die er dem Vorstand zum Bericht an die MV darlegen solle. Patrick wird die Unterlagen nach Sichtung an Holger weitergeben, da Holger übergangsweise die Geschäfte des Kassenwartes wahrnehmen wird. Lemmi wurde darauf hingewiesen, und berichtet entsprechend, dass es zum Jahresabschluss 2015 noch offene Punkte gibt, die Anschaffungen für Marot, und Kaution Ausbildung betreffen, für die von Peter noch die Abrechnungen fehlen.

In der sehr konfusen und hitzigen Diskussion werden zahlreiche Mutmaßungen und Vorwürfe geäußert und Zusammenhänge zwischen Amtsaufgabe des vorherigen Kassenwartes, dem Rücktritt des zuletzt gewählten Kassenwartes sowie dem Mangel eines neuen Kassenwartes mit den noch offenen Abrechnungen gesucht. Nach langer hitziger Diskussion und mehrmaliger erfolgloser Aufforderung der Versammlung die Gründe für den Rücktritt darzulegen wird der Vorstand aufgefordert das Rücktrittsschreiben zu verlesen.

Nach kurzer Pause um Zugang zu Email-Postfächern zu erhalten verliest Patrick das Rücktrittsschreiben an den Vorstand, hier sinngemäß wiedergegeben: Der Kassenwart begründet seinen Rücktritt mit der nicht zu übernehmenden persönlichen Verantwortung und seiner persönlichen (- seiner Ansicht nach alleinigen -) gesamtschuldnerischen finanziellen Haftung für den Vereins. Insbesondere in Bereichen wie der Binnen-Ausbildung werden hohe Risiken gesehen , die nicht seiner direkten Kontrolle unterliegen.

Einige Mitglieder äußern offen ihr Unverständnis zu der getroffenen Entscheidung, insbes. angesichts des Zeitpunktes und der Begründung. Zur Klärung wird auch nochmal BGB §31, §31a und b („Haftung des Vereins für Organe“... „Haftung für und von Organen und Mitgliedern...“) vorgelesen und diskutiert.In der allgemeinen „Haftungsdiskussion“ wird zur Klärung angefragt ob die Ausbildung im Bereich See denn nicht ebenso Vereinssache wäre und dort genauso der Verein und damit weitere Personen in einem gewissen Vertrauensverhältnis für Dinge „haften“ auf die sie keinen unmittelbaren Einfluss haben. Hierzu ergibt sich zunächst ein widersprüchliches Bild, aus der Diskussion um „Crewverträge“ wird letztlich jedoch festgestellt: Fahrten, die die Ausbildungskoordinatoren See durchführen sind genauso „Vereinssache“ wie die Ausbildung im Binnenbereich. Dies ergibt sich insbesondere durch die Bewerbung der Ausbildung See und dieser Fahrten durch den Verein und deren Abrechnung (dem Verein fließt daraus Geld zu).

Nach langer Diskussion bleiben folgende Feststellungen:

  1. Der vorherige Kassenwart Thorsten wurde in der MV v. 13.10.2015 entlastet.

  2. Der Rücktritt des Kassenwarts Detlef ist zulässig, insbes. da es offensichtlich noch gar keine Übergabe der Kassenarbeit gegeben hat, und der Rücktritt vom restlichen Vorstand so angenommen worden ist.

  3. Alle Ausbildungsaktivitäten sowie vom Verein beworbene Törns sind nicht Privat- sondern Vereinsveranstaltungen. Für alle Bereiche sollen die bestehenden Versicherungen inkl. der Verbandsversicherungen nochmals auf Optimierungspotential überprüft werden, der Vorstand will sich dieser Sache annehmen.

  4. Alle Kassenunterlagen sind nunmehr dem Vorstand übergeben worden.

  5. Die offenen Punkte in der Abrechnung 2015 müssen kurzfristig vom Vorstand und Peter geklärt werden.

  6. Baldmöglichst soll ein neuer Kassenwart gefunden und gewählt werden, bis dahin übernimmt Holger die Kassenführung.

  7. Zukünftig sollen immer Kassenprüfer bestimmt werden die die Kassenführung und Jahresabschlüsse prüfen und Empfehlungen zur Entlastung geben.


TOP 3 Sollen Ausbilder, die in der Praxis ausbilden, in irgendeiner Form entschädigt / Unterstützt werden?

Nach kurzer Aussprache wird festgestellt: die Arbeit im Verein erfolgt grundsätzlich ehrenamtlich, es wird in keinem Bereich eine Aufwandsentschädigungen o.ä. gezahlt. In diesem Sinne (gegen Entschädigung) wird abgestimmt: [11/0/2] damit angenommen, bzw. - sofern der TOP ein Antrag auf Entschädigung war - entsprechend abgelehnt.


TOP 4 Soll ein Optimist / Toppler oder Ähnliches für jüngere Mitglieder angeschafft werden?

Da hierzu noch kein Konzept vorliegt oder der Bedarf ausreichend geklärt ist wird dieser TOP bis auf weiteres zurückgestellt: [10/0/2].


TOP 5 Ein neuer Vereinspulli soll entstehen. Design / Anzahl / Bestellung

Patrick führt aus: Ein Pulli mit Aufdruck wird z.B. etwa 100 Euro kosten, jeder kann sich später aus einem dann vorliegenden Katalog bestellen was er will, es gibt dann eine Sammelbestellung aber jeder bezahlt seine Sachen selbst. Kosten für die erste Erstellung von Grafik, Logo und Beschriftung werden auf alle umgelegt. Grundidee ist vorne Wimpel und hinten Logo. Patrick organisiert auf dieser Grundlage und kümmert sich um ein Angebot. Weiter ist angedacht T-Shirts für die Schüler u beschaffen. Bez. Wimpel kommt der Hinweis: Fabi hatte sich schon mal gekümmert sollte wissen ob der „Bergische Löwe“ (wie auf Vereinswimpel) „legal“ gebraucht werden kann. Patrick klärt das in Abstimmung mit Holger, alles Weitere folgt dann.

Die Versammlung stimmt diesem Vorhaben zu, unter der Prämisse, dass es für den Verein mindestens Kostenneutral laufen soll, Abstimmung: [8/0/3].


TOP 6 Verschiedenes
(während des TOPs 6 verlassen mehrere Teilnehmer bereits die Versammlung)

  1. Conger: Christian berichtet die Conger liegt auf der Bevertalsperre bereit zur Nutzung und wurde den Schülern bereits anlässlich der Ausbildungsstunde Knoten präsentiert. Zur Nutzung der Conger bedarf es den SBF-Binnen, sowie Zutrittsausweise für Camping- und Parkplatz (sonst müssen am Campingpltatz jeweils kostenpflichtige Tagestickets gelöst werden). Die Ausweise sowie den Schlüssel zum Steg kann man bei Christian D. erhalten, für die Conger ist auch ein „Buchungskalender“ auf der Webseite eingerichtet,

  2. Schlüssel für die Skipper der Marot: Lemmi kümmert sich gem. Beschluss von der MV 2016-10-13 um ein Schloss für die Marot und stellt die Kostenübernahme der „persönlichen“ Schlüssel der Skipper zur Diskussion. Nach diversen Lösungsansätzen, die zum einen geringe Kosten, aber dem Verein die „Hoheit“ über die Schlüssel gewähren soll, werden Anträge zur Abstimmung gestellt:
    Antrag 1: Schloss und Schlüssel sind normale Betriebskosten und sollen Eigentum des Vereins sein. Kosten werden also vom Verein getragen, die (gem. TOP 1 zugelassenen) Skipper erhalten durchnummerierte Schlüssel und geben diese bei Vertragsende auch wieder zurück. Sie haften mit einem Anteil von 20 Euro dafür bei Verlust (ggf. einzubehalten von der hinterlegten Kaution).
    Antrag 2: wie 1, jedoch wird die Haftung für den Schlüssel mit 50 Euro bewertet.
    Antrag 2 wird (da weitergehender) zuerst zur Abstimmung gestellt: [6/1/2], Antrag 2. ist damit angenommen Antrag 1 damit hinfällig.

  3. Ausbildung SBF-Binnen: AusbildungskoordinatorLukas berichtet, die theoretische Ausbildung mit 20 Teilnehmern läuft erfolgreich und ist nahezu fertig (Theoretische Prüfung am 03.05.), alle sind noch dabei und werden auch an der praktischen Ausbildung teilnehmen, lediglich ein Teilnehmer wird die praktische Prüfung später machen müssen, da er Freitag abreisen muss.
    Lukas erinnert nochmal alle potentiellen Ausbilder - sofern noch nicht geschehen - in der Doodle-Liste einzutragen wann sie zur Ausbildung zur Verfügung stehen können. Am 03.05. findet nach der Theorieprüfung ein Ausbildertreffen im Schulungsraum (I.14.75) statt.
    Es wird nochmals die Überlegung aufgebracht ob man Schüler als „stille“ Mitglieder o.ä. Aufnehmen solle und ob dies Vorteile bringt oder zur Mitgliedergewinnung taugt. Angesichts der direkten Umsetzung von Mitgliederzahlen und Verbandsbeiträgen scheint der Weg der Zusatzversicherung für Nichtmitglieder jedenfalls günstiger, bei weniger Verwaltungsaufwand. Es wird nochmal auf die mögliche Opti-Mitgliedschaft verwiesen.
    Die Marot steht während der Ausbildung zur ausschließlichen Nutzung als Ausbildungsschiff ohne Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung. Die Überführung zur Ausbildung wird wahrscheinlich von Ludger und/oder Christian D organisiert.

  1. Marot: Stand der Dinge, durchgeführte Arbeiten, weitere Arbeiten
    Lemmi fährt in Kürze nach Warns, die Marot sollte dann aufgeriggt im Wasser liegen, der Motor sollte dann auch fertig sein. Lemmi schlägt die Segel an, räumt ein und auf und stellt fest ob die Marot soweit bereit ist für die Saison,
    Lemmi kritisiert die seiner Ansicht nach zu starke Nutzung der elektronischen Medien bei der Planung und Organisation der Arbeiten. So sei ihm nicht immer klar gewesen, ob denn nun alle Arbeitsmaterialien vorliegen oder wer wann was macht, Auch müssten Termine viel frühzeitiger geplant und bekannt gegeben werden und er vermisse die persönlich Ansprache einzelner Helfer. Peter entgegnet, dass er stets versucht alle Informationen so offen und transparent wie nur möglich allen zugänglich zu machen, so ist die ständig aktualisierte Todo-Liste ständig online einsehbar, die von Lemmi vorgeschlagenen Arbeitswochenenden wurden als Termine angesetzt und es wurde auch schon eine Menge an der Marot geleistet. Es gab an DI-Abenden zahlreiche Gespräche über anstehende Arbeiten und Lemmi war umfangreich an dem Email und Telefonverkehr im Vorfeld der Arbeiten beteiligt Auch sieht Peter die Nutzung aller elektronischen Wege nicht als Hemmnis für andere alle weiteren Formen der Anwerbung weiterer Mithelfer zu praktizieren und fordert ausdrücklich alle dazu auf entsprechend tätig zu werden.

    - weiteres wird nicht behandelt -

  2. Ausbildung See - wird nicht mehr behandelt -

  3. Vereinsfinanzen, zukünftige Planungen - wird nicht mehr behandelt -

Mangels arbeitswilliger Sitzungsteilnehmer schließt Patrick gegen 24.00 Uhr die Versammlung.



Anlage zum Protokoll

Die folgende Informationen wurden nach der Sitzung nachgereicht:


Zum TOP 2 Wahl Kassenwart:

  1. Von 5 Mitgliedern fehlen noch die Mitgliedsbeiträge Es wird daran erinnert, dass bei fehlenden Beiträgen die Streichung von der Mitgliederliste erfolgt.

  2. Die offenen Punkte der Abrechnung werden am 21.06.2016 geklärt.

  3. Henning Br. Erklärt sich bereit das Amt des Kassenwartes zu übernehmen, vorausgesetzt es findet vorher ein sauberer Jahres-/ Geschäftsabschluss statt und alle offenen Punkte sind geklärt. Evtl. wird es zur Wahl des Kassenwarts eine MV im Juli geben.


Zum TOP 6.3 Ausbildung Binnen:

  1. 19 von 20 Schülern haben die Theorieprüfung bestanden.

  2. 19 Schüler haben die Segel-Praxis-Prüfung bestanden (1 Schüler musste auf Grund anderer Termin vor der Prüfung abreisen), 5 Schüler sind leider bei der Motor-Praxis-Prüfung durchgefallen.


Zum
TOP 6.5 Ausbildung See:

Ausbildungskoordinator See Eckhard fällt im Juni und Juli für die See-Ausbildung aus, Detlef übernimmt für diesen Zeitraum alle Aufgaben und Törnleitungen. Eckhard will im August wieder voll Einsatzbereit sein.

Zum SBF-See gibt es zur Zeit 8 Anmeldungen, der Theorie-Kurs startet am 05.07.2016 um 18:30 Uhr im Raum K12.20.